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CNC: vom CAD-Modell zum ersten eigenen Frästeil

aktiv·Maker·seit 2026-08·Stand 10. September 2026

Ein Desktop-Fräsenworkflow von Grund auf: Austauschformat, CAM, Aufspannung, Schnittwerte. Ziel ist ein selbst konstruierter Schlüsselanhänger aus POM oder PEI.

Eine Fräse kaufen ist einfach. Ein sauberes Teil herausbekommen ist es nicht: Zwischen Idee und Span liegen Austauschformat, CAM-Programm, Aufspannung und Schnittwerte, und an jeder Stelle kann es schiefgehen. Dieses Projekt baut diesen Weg einmal vollständig und nachvollziehbar auf, an einer Makera Z1 Pro.

Ziel

Ein selbst konstruierter Schlüsselanhänger, gefräst aus POM schwarz oder PEI. Vorlage ist das EH-Monogramm dieser Seite, verkleinert auf 56 × 50 mm.

Fertig ist das Projekt, wenn

Was die Recherche ergeben hat

Vor dem ersten Span stand ein Rechercheplan mit sechs Säulen. Stand September 2026:

SäuleErgebnis
AustauschformatSTEP für 3D, DXF für 2,5D-Konturteile wie den Anhänger
CAMMakera Studio als Hauptwerkzeug; die Maschine nimmt auch externen G-Code. Ausweichwege: Fusion 360 Personal mit dem offiziellen Carvera-Profil oder Kiri:Moto mit eingebautem Z1-Profil
AufspannungBauraum 200 × 200 × 100 mm, 115 mm Portalhöhe, beide Platten passen. Das Vakuumbett taugt nicht für dicke, durchgefräste Teile: Rohling vorsägen, mit Winkeln und Spannpratzen fixieren, Haltestege in eine MDF-Opferplatte
StatikDer Ionisierer ist ein Klemmmodul an der Spindel und wirkt während der Bearbeitung. Nachträglich ionisieren löst haftende Späne, ersetzt aber nicht die Neutralisierung im Prozess
Materialmatrixrund 20 Werkstoffe. Spindel 150 W, bis 13.000 U/min, 1/8”-Spannzange. Einstieg für Kunststoff laut Hersteller: 10.000 U/min, 1000 mm/min, der Rest über den Zahnvorschub skaliert
Theorie vs. RechnerFünf Größen und zwei Formeln reichen; wichtiger ist, die Spanform lesen zu lernen. Als Rechner: FSWizard (kostenlos)

Offene Punkte

#cnc #fräsen #cam #kunststoff